Mo

11

Apr

2016

Positive Auswirkungen von Hypnose

Offenbar unterstützt der hypnotische Zustand dem menschlichen Organismus, die eigene Abwehr zu stärken und sich gegen bestimmte Krankheiten zur Wehr zu setzen. Der Grund hierfür liegt wahrscheinlich im Streßabbau. Die Vermeidung von Streß ist heilsam, da er die körpereigene Abwehr schwächt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben bewiesen, daß mit Hypnose Virusinfektionen, etwa Warzen oder Herpes, eingedämmt werden können; und sogar allergische Reaktionen lassen sich lindern. Überdies konnte Hypnose die Überlebenszeit von Menschen, die unter Krebs litten, verdoppeln. (drrzhl54)


Do

31

Mär

2016

Verstand im Herzen

In den 1990er Jahren hat die Neurokardiologie einen "Herzverstand" entdeckt, der unabhängig vom Kopf agiert. Er besteht aus einem Satz von über 40.000 Nervenzellen, den Barorezeptoren. Dieser Komplex von Neurotransmittern, Proteinen und Hilfszellen besitzt hochentwickelte Rechenfähigkeiten, die denen einiger Schlüsselbereiche im Gehirn entsprechen, und kann Erinnerungen speichern und unmittelbar reagieren. Informationen können mit dem Herzschlag einerseits und mittels Botenstoffen andererseits jede Körperzelle erreichen. (rkcskm33)


Sa

19

Mär

2016

Selbstprogrammierung

Der US-amerikanische Schriftsteller Napoleon Hill (1883–1970) singt in seinem Erfolgsbuch Think and Grow Rich (1937; dt. Denke nach und werde reich), das bis heute über 60millionenmal verkauft wurde, das Hohelied auf die "Autosuggestion". Hill empfiehlt, man solle sich regelmäßig einen Wunsch unter Einbeziehung mehrerer Sinne lebhaft vorstellen und bildlich die Erfüllung imaginieren, damit sich das Unterbewußtsein an die Umsetzung des Wunsches machen könne. Dabei betont Hill: "Beachten Sie immer, daß Ihr Unterbewußtsein nur auf 'emotionalisierte', also gefühlsgeladene Anweisungen reagiert." (nhdnwr69f) – Tatsache ist, solch eine wiederholte Übung versetzt den, der sie ausführt, in einen Trancezustand; es handelt sich faktisch um Selbsthypnose. Das Gefühl ist die eigentliche Sprache des Unterbewußtseins, so ist es erklärlich, daß es in Hypnose nicht selten zu tiefer emotionaler Aufwallung kommt, wenn Anliegen bearbeitet werden.

 

 

 

Di

08

Mär

2016

Bericht über die Hypnosepraxis Sokoll

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Wirtschaft zwischen Nord- und Ostsee (02/2016, Ausg. Flensburg, S. 30) ist die Hypnosepraxis Sokoll mit einem ganzseitigen Artikel gewürdigt worden. Schwerpunkt ist das Hypnosecoaching, das sowohl im beruflichen wie im privaten Rahmen einschneidende Veränderungen in Richtung auf angestrebte Ziele herbeiführen kann. Für eine Online-Ausgabe der Zeitschrift klicken Sie bitte hier, zum Öffnen der Datei benötigen Sie einen PDF-Reader, etwa von Adobe.

 

 

 

Mo

15

Feb

2016

Kraftphänomene

Vorstellungen können unmittelbar auf den Körper einwirken und ihn beeinflussen bzw. diesen ggf. zu deutlich höherer Leistung animieren. Dies kann sehr gut am Beispiel der Muskelkraft illustriert werden. Bei einer Übung hierzu stellt sich der Klient aufrecht hin und streckt einen Arm waagerecht zur Seite. Wenn der Klient jetzt an etwas Negatives denkt, wird es einer zweiten Person leichtfallen, den Arm am Handgelenk hinunterzudrücken; denkt der Klient jedoch an etwas Positives, wird es einem anderen nicht oder nur schwer gelingen, den ausgestreckten Arm des Klienten hinunterzudrücken. Diese Technik führt vor Augen, welche Bedeutung ein positiver mentaler bzw. emotionaler Fokus hat, und zeigt auf, welche Ressourcen einem Menschen, beispielsweise im Coaching oder bei der Sporthypnose, zur Verfügung stehen. (cshw16f)

 

 

 

So

31

Jan

2016

Hypnose und Zeitwahrnehmung

Die verzerrte Zeitwahrnehmung gilt als eines der Kennzeichen einer hypnotischen Erfahrung. Klienten neigen dazu, die in hypnotischer Trance verbrachte Zeit im Rückblick drastisch zu unterschätzen, empirischen Untersuchungen zufolge sogar um bis zu 80 Prozent. Die Ursache für diese falschen Einschätzungen liegt nicht in eventuellen Erinnerungslücken begründet, da es unerheblich ist, ob die Probanden bei entsprechenden Experimenten von Amnesien berichten oder nicht. Vielmehr scheint die Unterschätzung der in Hypnose verbrachten Zeit auf eine veränderte Informationsverarbeitung in Trance zurückzuführen sein. (wbbbht16)

 

 

Do

14

Jan

2016

Direkte versus indirekte Suggestionen

Traditionell wurden in der Hypnose eher direkte Suggestionen gegeben (z. B. "Sie spüren eine tiefe Ruhe in sich"). Seit Erickson arbeitet die moderne Hypnosetherapie vor allem mit indirekten Suggestionen, die permissiv und offen formuliert sind (z. B. "Vielleicht gestatten Sie sich, eine Ruhe in sich zu empfinden, die an die spiegelglatte Oberfläche eines tiefen Bergsees erinnert"). Oftmals wird heute die ältere direktive Methode als überholt und wenig einfühlsam dargestellt. Das ist so nicht angemessen. Zum einen kann bei dem einen Klienten die indirekte, bei dem anderen die direkte Suggestion die besseren Ergebnisse erzielen, je nach Persönlichkeitstyp und Situation. Zum anderen hat die direktive Methode immerhin über einhundert Jahre lang – ab Mitte des 19. Jahrhunderts – so beeindruckende Resultate gezeitigt, daß die Hypnose ihren heutigen Rang erhalten konnte. Und schlußendlich hat Milton Erickson selbst, auf den die indirekte Arbeitsweise ja zurückgeführt wird, ausgezeichnete Ergebnisse mit der direkten Methode erzielt und sie daher gerne für sich genutzt. (wbbbht65)

 

 

 

Do

24

Sep

2015

Subjektive Veränderungen im hypnotischen Trancezustand

Der hypnotische Trancezustand zeichnet sich aus durch: eine Einengung der Aufmerksamkeit; durch eine Veränderung der Körperwahrnehmung; durch eine Trancelogik; durch eine Zunahme der Vorstellungsaktivität; durch eine veränderte Zeitwahrnehmung (meist eine deutliche Verkürzung); durch eine größere Emotionalität; durch eine Verbesserung dissoziativer Prozesse; durch eine erhöhte Suggestibilität. – Unter Trancelogik, um einen Punkt herauszugreifen und zu erläutern, versteht man eine erhöhte Toleranz gegenüber logischen Widersprüchen. Wenn zum Beispiel ein Hypnotisand in einer Rückführung in seine Kindheit in einer fremden Sprache auf die Fragen des Hypnotiseurs antwortet, weil er als Kind der Sprache des Hypnotiseurs noch nicht mächtig war, so ist dies unlogisch, denn offensichtlich versteht der Hypnotisand ja die Fragen des Hypnotiseurs, was nicht der Fall wäre, wenn er tatsächlich auf das begrenzte Wissen seiner Kindheit zurückgeworfen wäre. (wbbbht15)



Do

10

Sep

2015

Hypnoseskripte und die Ratio

Schon Franz Anton Mesmer (1734–1815), der Entdecker des mit der Hypnose verwandten "animalischen Magnetismus", wies darauf hin, daß dieser weder über Definitionen noch über Beschreibungen begriffen werden könne, sondern ausschließlich über die direkte Erfahrung. 1781 schrieb Mesmer: "Einem von Geburt an Blinden würde man vergeblich die Farbtheorie erklären. Man muß ihn die Farben sehen lassen. … Mit dem animalischen Magnetismus ist es das gleiche." Und mit der Hypnose ebenso, kann man Mesmer beipflichten. Wer Hypnoseskripte mit wachen Sinnen liest und sie rational zu erfassen trachtet, dem werden sie wenig bieten. So jemand kann die Tiefe und das Potential einer Hypnoseintervention nicht ausloten. Eine Hypnose will erlebt sein, nur so kann sie wirken und nur so wird aus einem Text eine Anwendung. (wbbbht7)



Mo

24

Aug

2015

Ein Blick in die Zukunft

Unter Future Pace oder Future Pacing versteht man ein Verfahren, mittels dessen man das Ergebnis einer Intervention in der Zukunft "testen" kann. Hierzu wird zuerst ein Problem beseitigt, so wie es Hypnotisand und Hypnotiseur bzw. Coach angezeigt erscheint (z. B. wird das Verhalten einem gewissen Menschen gegenüber in Hypnose verändert). Dann geht der Hypnotisand in seiner Vorstellung in eine Situation hinein, in der bislang das Problem aufgetreten war, und sieht sich selber, wie er/sie künftig mit dem veränderten Verhalten agiert. Ist das bisherige Problem beseitigt? Wenn ja, dann war die Intervention passend und ausreichend. Hat sich das Problem gebessert? Wenn ja, dann muß die Intervention verstärkt und ausgeweitet werden. Hat sich die Situation nicht verändert? Wenn sie das nicht hat, dann war die Intervention unpassend, und eine andere Lösungsmöglichkeit muß gesucht werden. – Diese Technik führt also sozusagen einen imaginären Testlauf durch und prüft die Wirksamkeit einer Veränderung. (alspn98)



Di

11

Aug

2015

Die Beziehung zwischen Coach und Gecoachtem – Coaching II

Der Gecoachte ist für den Inhalt, die Lösung und das Ergebnis des Coachings verantwortlich, der Coach für den Prozeß. Der Coach ist dissoziiert, das heißt emotional wenig bis nicht involviert, und wahrt so Distanz. Die Beziehung zwischen den beiden ist professionell, also beruflich und nicht privater Natur. Der Coach hat aber nicht nur das Recht, sondern gegebenenfalls auch die Pflicht, gezielte Provokation einzusetzen, um seinen Klienten aus der Reserve, das heißt aus seiner Komfortzone zu locken. Nichtsdestotrotz muß das Verhältnis von gegenseitigem Respekt getragen sein. Ob der zu Coachende und sein (potentieller) Coach zueinander passen, sollten beide noch vor Beginn des Coachingprozesses entscheiden; den Ausschlag geben hier nicht etwa besondere Coachingzertifikate oder -ausbildungen des Coaches, sondern schlicht das eigene Bauchgefühl bzw. die empfundene Sympathie für den jeweils anderen. (usawss)



Fr

31

Jul

2015

Ressourcen

Unter Ressourcen versteht man Möglichkeiten oder Kraft- und Energiequellen, die ein Klient nutzen kann, um seine Probleme zu lösen oder seine Ziele zu erreichen. Das humanistische Menschenkonzept geht davon aus, daß jedem die Ressourcen zur Verfügung stehen, die er oder sie benötigt, um sich selbst zu heilen bzw. selbst zu verwirklichen. Im Klartext heißt das, daß die Lösung eines jeden unserer Probleme in uns selber steckt und wir nur diejenige Ressource aktivieren müssen, deren wir jeweilig bedürfen. Der Schlüssel für diese Aktivierung ist das Unterbewußtsein – oder das "Unbewußte" –, das besonders gut in hypnotischer Trance angesprochen werden und die Bereitstellung der betreffenden Ressource veranlassen kann. (tjkh112)



Mi

22

Jul

2015

Lösungsfindung

Unser Unterbewußtsein kann gigantische Datenmengen verarbeiten: Pro Sekunde liefern unsere fünf Sinne dem Gehirn über zehn Millionen Informationseinheiten ("Bits") an Daten, doch unser Bewußtsein kann lediglich rund vierzig Bits pro Sekunde verarbeiten. Jene Bits, die nicht ins Bewußtsein vordringen, werden vom Unterbewußtsein selektiert. In Trance arbeiten Bewußtsein und Unterbewußtsein enger zusammen, daher können viel mehr Informationen genutzt werden, die sonst gar nicht zur Verfügung stehen, weil sie bereits herausgefiltert wurden. Da Kritik- und Reflexionsfähigkeit in der Hypnose herabgesetzt sind, steigert sich die Fähigkeit des Hypnotisanden, unter Einbeziehung bislang übersehener Informationen kreative Lösungen zu finden. (alrspn285f)



Di

07

Jul

2015

Posthypnotische Suggestionen

Als posthypnotische Suggestion bezeichnet man einen in der hypnotischen Trance gegebenen Befehl oder Auftrag, der erst nach Beendigung der Trance ausgeführt wird. Posthypnotische Suggestionen können Minuten, Stunden, Tage, Monate, ja sogar Jahre nach ihrer Implementierung zum Tragen kommen. Wahlweise können die Suggestionen zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einer besonderen Situation umgesetzt werden. So kann man beispielsweise Prüfungsangst bekämpfen, indem der Hypnotiseur suggeriert, daß der Hypnotisand in einer Prüfungssituation Ruhe und Gelassenheit spürt. (amcsdtt31) Wie bei anderen Suggestionen auch ist bei posthypnotischen Suggestionen sprachliches Fingerspitzengefühl vonnöten, um zu verhindern, daß die Suggestionen gegebenenfalls wörtlich (d. h. literalistisch) oder aber im übertragenen Sinne verstanden werden, wenn dies gar nicht beabsichtigt ist. (gshfh119)


 

Do

25

Jun

2015

Der Elefant ist da

Dem "Reality Hacker" Alexander Hartmann ist mit seinem neuen Buch Mit dem Elefant durch die Wand (Ariston, 2015) das Kunststück gelungen, Hypnose stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Als Hypnotiseur und Coach gibt er in seinem Ratgeber Tips, Wie wir unser Unterbewußtsein auf Erfolgskurs bringen (so der Untertitel). Der "Elefant" symbolisiert für Hartmann unser Unterbewußtsein. Im Zentrum steht dabei Hartmanns Modell der "Wirklichkeitsschleife" (reality loop), die wiederum auf James Tripps hypnotic loop fußt, und die es gestattet, indem man wahlweise über die Phantasie, die Physiologie, die Erfahrung oder die Glaubenssätze Modifizierungen vornimmt, für unser Unterbewußtsein die eigene Wirklichkeit zu verändern. Das ist feinste hypno(therapeu)tische und Coaching-Arbeit. Gut gemacht, Alexander!



Mi

17

Jun

2015

Hypnose und Geburt

Hypnose hat in der Geburtsvorbereitung und -begleitung eine lange Geschichte. Heute gibt es verschiedene ausgearbeitete Konzepte, die Frauen das Gebären mittels Tiefenentspannung erleichtern können. Die wohl bekannteste ist HypnoBirthing, eine Entwicklung der US-Amerikanerin Marie Mongan, die in den 1980ern ihrerseits die Methoden und Techniken des Londoner Gynäkologen Grantly Dick-Read (1890–1959) weiterentwickelt hat. Im HypnoBirthing werden Selbsthypnose, Visualisierungen und Affirmationen genutzt, um unter Einbeziehung einfacher, aber wirkungsvoller Entspannungs- und Atemtechniken die Geburt zu erleichtern. Klinische Studien bestätigen immer wieder, daß Gebärende in Hypnose kaum Angst haben, weniger Schmerzen empfinden, ihr Kind schneller zur Welt bringen; überdies zeitigt die Hypnose, im Gegensatz zu chemischen Schmerzmitteln, keine unerwünschten Nebenwirkungen.



Mi

03

Jun

2015

Essentiell: der Rapport

Unter Rapport (französisch ausgesprochen, also mit der Betonung auf der letzten Silbe und ohne den letzten Konsonanten) versteht man die geistige Verbindung zwischen Hypnotiseur und Hypnotisand. Für den Hypnotiseur ist sie manchmal sehr deutlich spürbar, der Hypnotisand empfindet sie eher unbewußt oder unterschwellig. Rapport ist schwer zu definieren, er ist bezeichnet worden als eine "exklusive zwischenmenschliche Beziehung", als eine "Kommunikation" und ein "Vertrauensverhältnis". (amcsdtt59) Die Induktion und die Tiefe einer Trance korrespondieren mit der Qualität des Rapports. Der Hypnotiseur vermag den Rapport u. a. zu fördern, indem er Sinneskanäle und Schlüsselreize des Hypnotisanden anspricht. Ferner kann der Hypnotiseur Körperhaltung und Atemfrequenz spiegeln (Spiegelneuronen). – Der Rapport läßt sich in "Führen" und "Folgen" (engl. leading und pacing) aufgliedern.



Do

21

Mai

2015

Milton Ericksons hypnotische Sprachmuster

Der weltberühmte Psychotherapeut Milton H. Erickson (1901–1980) hat insbesondere durch seine indirekt-permissiven Sprachmuster einen entscheidenden Beitrag zur Hypnose im 20. und 21. Jahrhundert geleistet. Hierzu gehören indirekte Suggestionen, eingebettete Anweisungen, eingebettete Beschreibungen, die Ja-Haltung, Allgemeinplätze über Empfindungen, die funktionale Einbeziehung voraussehbarer Geschehnisse, die Betonung von Nicht-Wissen oder Nicht-Tun, das Geben unspezifischer Suggestionen, die Einbeziehung aller Reaktionsmöglichkeiten, das Stellen von Fragen, die neue Reaktionsmöglichkeiten eröffnen, zusammengesetzte, logisch nicht verknüpfte Suggestionen und Double-binds, also das Gewähren bloß scheinbarer Entscheidungsmöglichkeiten. (tjkh86ff)

 


Fr

08

Mai

2015

EMDR und Wingwave

EMDR steht für "Eye Movement Desensitization and Reprocessing", also "Entsensibilisierung und Neubearbeitung mittels Augenbewegung". Die Entdeckerin dieser Technik ist die US-Amerikanerin Francine Shapiro, die im Frühjahr 1987 bei einem Spaziergang in einem Park bemerkte, daß belastende Gedanken, die sie gefangenhielten, plötzlich viel weniger bedrohlich wirkten, ohne daß die Gedanken als solche verschwanden. Shapiro stellte fest, daß diese Veränderung immer dann auftrat, wenn sie ihre Augen diagonal hin und her bewegte. (fsegp35) Sie erforschte das Phänomen wissenschaftlich und publizierte die Resultate, die vehement angezweifelt wurden. Doch die immer wieder gemachten Versuche, Shapiros Entdeckung zu widerlegen, bestätigten statt dessen die Wirkweise von EMDR. Heute gilt EMDR als die besterforschte Technik zur therapeutischen Traumaverarbeitung. – Auch im nichtmedizinischen Sektor, vor allem im Coaching, findet EMDR Anwendung, beispielsweise unter dem um den Omura-Ringtest erweiterten Konzept Wingwave

 

 

Di

28

Apr

2015

Die Elman-Induktion

Dave Elman (1900–1967) ist heute insbesondere durch die nach ihm benannte Hypnoseinduktion bekannt, die Mitte des 20. Jahrhunderts zu den am schnellsten wirkenden Induktionen zählte, die man kannte. Die Elman-Induktion wird noch immer sowohl in der Showhypnose wie auch in der Hypnosetherapie verwendet. Elman entwickelte seinen Ansatz aus der Beobachtung seines Vaters, eines Showhypnotiseurs, heraus, dem es viel rascher gelang, Menschen in einen tiefen Trancezustand zu versetzen, als hypnotisierenden Ärzten. Er empfahl daher, die bis dato übliche Blickfixation fallenzulassen und die Hypnotisanden bereits in der ersten Sitzung mehrfach separat in Trance zu versetzen, da er herausgefunden hatte, daß sich viele Menschen erst nach der dritten Hypnosesitzung auf tiefere Trancen einlassen konnten. So vermochte Elman (übrigens nicht zu verwechseln mit Brian Alman) die bis dahin durchschnittliche Induktionszeit von 15 bis 20 Minuten auf drei bis vier Minuten zu verkürzen.



Mi

15

Apr

2015

Neues: Sporthypnose-Flyer

Unser neues Info-Faltblatt ist soeben aus der Druckerei gekommen. Es legt dar, worum es bei der Sporthypnose bzw. im Mentaltraining geht. Das PDF ist frei herunterladbar. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage einen oder mehrere gedruckte Flyer per Post zu.

Sporthypnose-Faltblatt.pdf
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Do

09

Apr

2015

Gruppenhypnose

Auch eine Gruppentrance ist ein hochindividualisierter Vorgang, denn jeder Teilnehmer erfährt seine eigenen Gefühle, sieht seine eigenen Bilder, hört seine eigenen Geräusche usw. Für den Hypnotiseur bedeutet eine Gruppenhypnose, daß er sich einer etwas langsameren Sprechweise bedient, um auch sicher niemanden abzuhängen, und daß er weniger individualisierte Szenen schildert, so daß die einzelnen Hypnotisanden breiteren Raum zur imaginativen Ausgestaltung haben. Interessanterweise gleicht sich die Atmung der Teilnehmer der Gruppenhypnose oftmals weitgehend aneinander an, so daß diese Möglichkeit zur Trancevertiefung gut genutzt werden kann. (gzazg14ff)



Di

31

Mär

2015

Trance durch Verwirrung

Der Weg in die Trance führt nicht notwendigerweise über körperliche Entspannung, ebenso kann dieser Schritt mittels Verwirrung des Hypnotisanden gemacht werden. Man spricht dann von einer Konfusionsinduktion. Hier gibt es zahllose konkrete Möglichkeiten, so kann etwa ein ruckartiges Ziehen an der Hand, ein Schnipsen mit den Fingern, ein wirrer Suggestionstext und vieles mehr zur Tranceauslösung führen. Sinn ist es, das Gehirn, das sich nach Ordnung und Klarheit sehnt, mit Streß und Unbehagen so zu überladen, daß dieses gewissermaßen die "Flucht nach vorne" antritt und abschaltet, um das an es herangetragene Chaos auszublenden. So gesehen animiert der Hypnotiseur das Bewußtsein mittels Konfusion zur Selbsthypnose. (gshfh115)



Fr

13

Mär

2015

Hypnose und Vergessen

In hypnotischer Trance kann auf Wunsch des Hypnotisanden auch auf seine Erinnerung eingewirkt werden. Am bekanntesten ist hier wohl die Amnesie, also die Ausblendung von Erinnerungen; dies ist etwa in der Showhypnose beliebt, wo man dem Kandidaten befiehlt, zu vergessen, was ihm suggeriert wurde – selbstverständlich gibt es auch seriöse, etwa therapeutische Anwendungen für diese Intervention, so kann man etwa das Schmerzgedächtnis des Hypnotisanden löschen, falls dies angezeigt ist. – In der Hypomnesie werden Erinnerungsteile überschrieben, beispielsweise um dem Hypnotisanden nach traumatischen Erlebnissen zu ermöglichen, mit dem Geschehenen umzugehen. – In der Hypermnesie wird scheinbar Vergessenes wieder zum Vorschein gebracht; dieses Heben von verschütteten Erinnerungen hat zum Beispiel schon vor Gericht zu Verurteilungen aufgrund von Details geführt, an die sich der Zeuge unter Hypnose erinnert hat. (gshfh59)



Mo

02

Mär

2015

Was ist eine Leerhypnose?

Als Leerhypnose bezeichnet man eine Hypnose, die mit (weitgehend) inhaltsleeren Worthülsen arbeitet, unter denen sich ein jeder etwas anderes vorstellen kann. Es wird also sprachlich kein konkretes Bild gemalt, sondern man bleibt bei Abstrakta. Eine Leerhypnose könnte Worthülsen beinhalten wie: "Erfahre die Weite des Seins … Laß die Spiegelbilder deiner Wahrnehmung auf dich wirken … Vielleicht gestattest du der Tiefe deines Bewusstseins, dich zu erhöhen … [etc.]" Leerhypnotische Sentenzen können etwa eingesetzt werden, wenn der Hypnotiseur dem Hypnotisanden keine zu direktiven Vorgaben machen will; wenn das Tranceerlebnis als solches ohne spezifische Suggestionen im Vordergrund steht; wenn der Intellekt des Hypnotisanden durch mitunter paradoxe Wortspiele abgelenkt und beschäftigt werden soll; wenn in Gruppentrancen viele verschiedene Hypnotisanden mit unterschiedlichem Hintergrund gleichzeitig angesprochen werden sollen usw. (gshfh27)




Sa

21

Feb

2015

Der Begriff Hypnose

Der Begriff "Hypnose", genauer "Neuro-Hypnose", wurde von James Braid geprägt. Dieser glaubte bei einer mesmerischen Demonstration, der er im Jahre 1840 beiwohnte, zu bemerken, daß die Trance der Versuchsperson nicht durch die Handstreichungen des Mesmeristen hervorgerufen wurde, sondern vielmehr durch die Blickfixation von seiten der Versuchsperson. Braid erforschte das Phänomen weiter und veröffentlichte 1843 mit seinem Buch Neurypnology das erste Werk über Hypnose. Der Begriff setzte sich durch, obwohl Braid später versuchte, den Begriff zurückzunehmen, denn mit Schlaf – Hypnos ist der griechische Gott des Schlafes – hat Hypnose nichts zu tun. Im Gegenteil, vielmehr handelt es sich um einen stark fokussierten Trancezustand, weshalb Braid statt dessen den zwar sperrigen, aber durchaus treffenden Begriff "Monoideismus" vorschlug (mono = "eins, einzig", idee = "Idee, Gedanke"). Doch die Bezeichnung Hypnose ist bis heute bestehen geblieben. (tjkh20)




Di

10

Feb

2015

Wozu Coaching? – Coaching I

Coaching dient dazu, den Klienten oder Coachee in Veränderungssituationen, etwa an Scheidewegen des Lebens, zu unterstützen, damit er Klarheit über seine – mitunter widerstreitenden – Wünsche und Gefühle erlangt und seine Ziele rationell und geplant erreicht. Situationen fürs Coaching können etwa eine berufliche Verbesserung (Aufstieg in der Firmenhierarchie oder Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber bzw. Eintritt in die Selbständigkeit) sein; der Wunsch, das eigene, als chaotisch empfundene Leben zu optimieren oder einfach nur die eigene Leistung zu verbessern; die Frage zu klären, wohin man im Leben eigentlich steuern will (Berufs- oder Studienwahl, Familienplanung etc.); sich als Paar darüber klarzuwerden, ob man zusammenbleiben oder sich trennen soll u. v. m. Dem Coach fällt dabei die Aufgabe zu, "Hilfe zur Selbsthilfe" zu leisten. D. h., daß nicht der Coach dem Klienten Vorschläge macht oder Ratschläge gibt, sondern dem Klienten hilft, seine eigenen Lösungen zu finden, die für ihn die einzig richtigen in seiner jeweiligen Lage und für seine jeweilige Persönlichkeit sind.




Do

29

Jan

2015

Kaffee und Hypnose

Die "Droge" Kaffee gehört für viele zum Alltag und wird als selbstverständlich wahrgenommen. Nur wenige sind sich im klaren darüber, daß es sich bei Koffein um ein starkes Nervengift handelt. Koffein regt an und wirkt aktivierend – mithin ist die Wirkung von Kaffee einer Hypnose in der Regel abträglich. Selbst eine kleine Menge Kaffees kann bereits ausreichend sein und die Trancefähigkeit massiv herabsetzen. Es ist daher angeraten, daß Klienten vor einer Hypnosesitzung keinen Kaffee trinken, da bereits eine Tasse das Behandlungsziel der Sitzung in Frage stellen kann. (mwgk6)




So

18

Jan

2015

Sporthypnose und Coaching

1974 veröffentlichte W. T. Gallwey sein international erfolgreiches Buch The Inner Game of Tennis. Sportpsychologie war zu jener Zeit noch kein Thema, und Gallweys Ansatz, neben dem physischen Training einen zweiten, mentalen Fokus zu setzen, kann als bahnbrechend gelten. War bis dahin der coach (engl. Trainer) vor allem für den körperlichen Drill zuständig gewesen, mußte er nun auch helfen, innere Widerstände seiner Schützlinge abzubauen oder zu überwinden, um sie zum Sieg zu führen. Gallwey schrieb: "Der Gegner im eigenen Kopf ist viel schlimmer als der Gegner auf der anderen Seite des Netzes." Techniken, die heute im Mentaltraining/der Sporthypnose Anwendung finden, hielten Einzug in den Geschäftsbereich, und Gallwey wurde zum Begründer des Business-Coachings. (ckcvm12).



 

Sa

10

Jan

2015

Mythenumrankte Alphawellen

Gelegentlich stolpert man über die gerne kolportierte Behauptung, in hypnotischer Trance befinde sich das Gehirn im "Alphawellenzustand". Tatsächlich weiß man durch elektroenzephalographische, positronenemissionstomographische und funktionell-magnetresonanztomographische Messungen, daß sich die Aktivitäten in verschiedenen Gehirnarealen in der Hypnose gegenüber dem Wachzustand zwar verändern. Fakt ist aber, daß je nach Trance-Art, die Gehirnwellen in verschiedenen Arealen ganz unterschiedliche Frequenzen aufweisen, also keineswegs nur Alphafrequenzen (d. h. Gehirnwellen im Bereich von etwa sieben bis zwölf Hertz). Allein aus genereller Alphaaktivität im Gehirn kann man mithin keineswegs zwangsläufig auf eine hypnotische Trance schließen. (mwgk15)




Mi

17

Dez

2014

Phasen des Schlafes

Man teilt den Schlaf meist in fünf Phasen ein: 1.) die Einschlafphase (Non-REM), 2.) der leichte Schlaf (Non-REM), 3.) der Übergang in den Tiefschlaf (Non-REM), 4.) der Tiefschlaf (Non-REM) und 5.) die REM-Phase. Das Akronym REM steht für rapid eye movement, also "schnelle Augenbewegung". Die Abfolge der Schlafphasen wiederholt sich mehrmals pro Nacht, grob in einem Rhythmus von 90 Minuten. Zu Beginn der Nacht dominieren die Tiefschlafphasen gegenüber den REM-Phasen, gegen Ende steigt der Anteil des REM-Schlafes an. In den REM-Phasen träumt man mit Abstand am lebendigsten und detailreichsten. (sro22)

 


 

Di

02

Dez

2014

Emotionen in Trance

Es kann vorkommen, daß der Hypnotisand in Trance weint oder daß er grinsen oder gar laut lachen muß. Beides sind keine negativen Anzeichen. Weinen erschüttert das Zwerchfell und vertieft die Atmung, so daß das Hirn mit mehr Sauerstoff versorgt werden kann. (pnmel31) Und Lachen tritt gelegentlich auf, well der Körper in Folge der Entspannung massiv Glückshormone ausschüttet. Oftmals erleben Hypnotisanden, die einen Lachanfall haben, im Anschluß eine sehr intensive Trance. (mwgk17) – Bleiben beide Tranceanzeichen jedoch aus, ist dies durchaus kein negativer Indikator.



So

23

Nov

2014

Sport im Schlaf

Im Klartraum – also jener erlernbaren Form des Träumens, bei der man sich bewußt ist, daß man träumt, und bei der man die völlige Kontrolle über den Trauminhalt hat und diesen nach Belieben verändern kann – ist es möglich, Sport zu treiben und Bewegungsabläufe zu erlernen bzw. zu verbessern. Unmittelbare körperliche Effekte wie Fettverbrennung oder Muskelaufbau folgen aus solcher Übung im Schlaf zwar nicht, aber die Muskelkoordination und das Muskelgedächtnis können trainiert werden, und der Klarträumer kann im Wachzustand von dem Gelernten profitieren. (sro175)



Sa

15

Nov

2014

Inhaltlicher Fokus in der Hypnose

In einer Hypnosesitzung sollte stets nur ein Anliegen bearbeitet werden oder allenfalls zwei Anliegen, die sich ähneln, also beispielsweise wären "Rauchentwöhnung" und "Superlearning" eine schlechte, hingegen "Motivation" und "Wettkampfvorbereitung" eine gute Kombination. Bei Anliegen, die sich zu unähnlich sind, muß sich das Unterbewußtsein auf verschiedene Themen konzentrieren, und dabei geht Kraft verloren. Werden statt dessen einhundert Prozent Aufmerksamkeit auf ein Ziel gerichtet, verspricht eine Hypnose den größten Erfolg. (mwgk33)



Mo

10

Nov

2014

Keine Angst vorm Scheitern

Auf einer Hypnosetagung in Würzburg entspann sich am vergangenen Wochenende am Rande ein interessantes Gespräch mit unserem Kollegen, dem Hypnotiseur und "Reality Hacker" Alexander Hartmann (http://www.system23.de). Thema des Gedankenaustausches bei einem Täßchen Tee war: "Keine Angst vorm Scheitern!" Wenn ein Hypnotiseur fürchtet, bei einem Hypnotisanden werde sich eine Trance vielleicht gar nicht einstellen, sollte er keineswegs von vornherein aufgeben, denn er bringt sich um eine wertvolle Erfahrung: Wenn die Hypnose funktioniert, geht der Hypnotisand der Wirkung und der Hypnotiseur des Erfolgsgefühls verlustig. Wenn die Trance nicht zustande kommt, büßt der Hypnotiseur eine Erfahrung ein, an der er wachsen kann und die ihm hilft, künftig besser zu werden. Ein guter Punkt, Alexander, zumal in der Showhypnose! – Sicher wird überdies oft diese Geisteshaltung des unverzagten "Ich wag's!" eine Trance überhaupt erst möglich machen.

 

 

Mi

29

Okt

2014

Positive und negative Glaubenssätze

Jeder Mensch hat Glaubenssätze, die sich meist entweder unbewußt oder unabsichtlich gebildet haben. Ein Glaubenssatz ist eine schlußendlich unbegründete Überzeugung, die man sich beispielsweise aufgrund von Erfahrungen in der Vergangenheit angeeignet hat oder für die manchmal kein ursprünglicher Grund mehr feststellbar ist. Ein negativer Glaubenssatz wäre etwa: "Ich bin noch nie mit Prüfungssituationen klargekommen, deshalb werde ich in der Prüfung nächste Woche bestimmt schlecht abschneiden." Solche negativen Glaubenssätze können in der Hypnose durch positive Glaubenssätze überschrieben werden, etwa: "Ich genieße die Prüfungs-Herausforderung und freue mich, daß ich endlich zeigen kann, was ich gelernt habe."

 

 

Sa

25

Okt

2014

Die Botenstoffe Serotonin und Valium

Serotonin und körpereigenes Valium sind Botenstoffe, die für innere Erleichterung und Ausgeglichenheit sorgen. Hypnose, Autogenes Training sowie gewisse Yoga-Übungen fördern die Ausschüttung dieser beiden Botenstoffe, die auf das vegetative Nervensystem einen beruhigenden Einfluß haben. Serotonin wird nicht nur im Gehirn hergestellt, sondern in mehreren Organen: am Verdauungstrakt, am Uterus, in den Bronchien. (jzkd144)

 

Fr

17

Okt

2014

Hypnose in Bewegung

"Hypnos" ist zwar der griechische Gott des Schlafes, doch Hypnose ist durchaus kein Schlafzustand, was nicht zuletzt durch die Aktiv-Wach-Hypnose (AWH) augenfällig wird. Hierbei wird der Hypnotisand in Trance versetzt, während der Körper aktiv ist. Grundsätzlich ist jede gleichförmige oder monotone Bewegung für die AWH geeignet, etwa das Strampeln auf einem Fahrradergometer oder langsames Gehen oder Laufen. Die Wirkweise der AWH ist nicht völlig geklärt, man vermutet jedoch, daß der somatosensorische Kortex – eines der wichtigsten Gehirnareale für die Hypnose – durch eine monotone Bewegung ausgelastet wird und deshalb seine Rolle als "Logik-Hüter" des Gehirns nicht mehr wahrnehmen kann. Suggestionen finden so leichteren Zugang ins Unterbewußtsein. – Die AWH ist durchaus nicht nur im Rahmen der Sporthypnose bzw. des Mentaltrainings von Interesse, sondern kann mit Erfolg auch bei Klienten angewandt werden, die mittels entspannungsorientierter Hypnose nur schwer in Trance kommen können. (tmmsp46)

 

Mi

15

Okt

2014

Externale und internale Vorstellungsbilder

Unter "externalen Vorstellungsbildern" versteht man mentale Darstellungen, auf die der Betrachter von außen wie auf einen Bildschirm schaut. Beispielsweise sieht ein Hypnotisand sich selbst von außen, etwa wie er am Strand steht oder auf einen Berg steigt. Im Gegensatz dazu stehen die "internalen Vorstellungsbilder", bei denen der Betrachter das sieht, was auch eine Helmkamera einfangen würde, die er trägt: Zum Beispiel würde der Hypnotisand im Geiste das Meer sehen, an dem er steht, oder von dem Berg, den er mental erklimmt, ins Tal hinabsehen. (dlsp67)

 

Fr

10

Okt

2014

Was sind hypnagoge Bilder?

Hypnagoge Bilder sind flüchtige optische Erscheinungen, wie man sie häufig kurz vor dem Einschlafen bei geschlossenen Lidern beobachten kann. Es können dies etwa Lichtblitze sein oder schneetreibenähnliche, teilweise auch geometrische Strukturen, die mit zunehmender Schlaftiefe immer naturalistischer aussehen können. Hypnagoge Bilder bilden nicht selten eine Art "Vortraum" vor dem eigentlichen Traum.

 

Do

09

Okt

2014

Zieldefinition in der Sporthypnose

Das Segelboot stellt eine gute Metapher dar, um zu illustrieren, welche Rolle die Zieldefinition in der Sporthypnose spielt: Der Wind (die Motivation) muß vorhanden sein, um das Segelboot in Bewegung zu setzen; doch ist es auch entscheidend, wie man die Segel setzt (Zielorientierung).

Wenn man das Segel nicht richtig setzt, dann wird sich das Boot zwar bewegen, aber wahrscheinlich in die falsche Richtung. Wer sich Ziele setzt, nimmt das Steuerruder in die Hand, was es ermöglicht, das Boot in eine bestimmte Richtung zu bewegen.

Über die eigenen Ziele sollte jeder gründlich nachdenken. Wer sich keine Ziele setzt, darf sich anschließend auch nicht wundern, wenn er nirgends ankommt. Nicht nur in der Sporthypnose ist das Setzen von überprüfbaren, konkreten Zielen essentiell.

Hypnosepraxis Sokoll
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