Hypnose und Pendel, Teil II

Fortsetzung: Zum anderen kann ein Pendel benutzt werden, um eine ideomotorische Mitteilung aus dem Unterbewußtsein zu erhalten. Der britische Arzt W. B. Carpenter schildert diese Entdeckung in seinem Buch Das ideomotorische Gesetz (1874). Mit Hilfe des Pendels können mikroskopische unbewußte Muskelbewegungen sichtbar gemacht werden, da der Pendel sie verstärkt. Legt man etwa unter den schwingenden Pendel, den man in der Hand hält, ein Blatt Papier, auf dem Antwortmöglichkeiten stehen (etwa "Ja", "Nein", "Weiß nicht" usw.), so wird der Pendel durch seine Schwungrichtung die Antwort des Unterbewußtseins anzeigen. Gleichermaßen kann man mit dem Pendel im Gehen z. B. verlegte Gegenstände aufspüren (sofern das Unterbewußtsein weiß, wo man das gesuchte Objekt abgelegt hat). Wichtig für den sogenannten "Carpenter-Effekt" ist jedoch, daß sich der Pendelnde intensiv, nach Möglichkeit bildlich und emotional aufgeladen, auf seine Frage konzentriert, da nur hierdurch das Unterbewußtsein angesprochen wird. – Insofern liegt im Pendeln nichts Übernatürliches oder Esoterisches. (kthsh53)


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