Ikonisches und eidetisches Gedächtnis

Von einem ikonischen Gedächtnis spricht man, wenn man die kurzfristige Speicherung exakter visueller Informationen im sensorischen Gedächtnis bezeichnet. Die Speicherdauer solcher Informationen liegt bei mehreren hundert Millisekunden; das ikonische Gedächtnis ist Teil des Ultrakurzzeitgedächtnisses. Wenn Menschen detaillierte visuelle Informationen deutlich länger als im ikonischen Gedächtnis speichern, dann spricht man von dem eidetischen Gedächtnis (von griech. eidos, "das zu Sehende, Gestalt"). Dieses, also ein lebendiger, teilweise erst nach Minuten verblassender Bildeindruck vor dem geistigen Auge, ist bei Erwachsenen nur sehr selten zu beobachten, doch in Untersuchungen ist es bei zwei bis 15 Prozent der Kinder festgestellt worden. Eidetiker haben keineswegs ein perfektes Erinnerungsvermögen und sind auch nicht in der Lage, komplexe Bilder (etwa Texte) zu visualisieren; vielmehr verzögert sich bei ihnen der Abbau visueller Eindrücke. (jfaikb343)


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