Das Unbewußte bei Freud und Erickson

Obgleich der wissenschaftlich gültige Beweis für die Existenz des Unterbewußtseins (fachsprachlich: "des Unbewußten") noch aussteht, wird jeder, der mit diesem Unterbewußtsein arbeitet, sein Vorhandensein bestätigen. Es gibt zwei grundlegend unterschiedliche Konstrukte dieses Unterbewußtseins: Zum einen das Freudsche Unbewußte; Sigmund Freud ging davon aus, daß das Unterbewußtsein vom Willen und Bewußtsein nicht steuerbar und ein Speicher sozial inakzeptabler Wünsche und Bedürfnisse sei, von dem aus Pathologien wie Depressionen und Ängste ihren Ausgang nähmen. Dem gegenüber steht die Auffassung des Ericksonschen Unbewußten; Milton Erickson sah im Unterbewußtsein eine Quelle von Ressourcen und Informationen, das am Wohlergehen des Menschen interessiert ist. Insbesondere in der Hypnosetherapie ist Ericksons Konstrukt heute vorherrschend, denn es erlaubt, Lösungsansätze für die Anliegen des Klienten aus dem Unterbewußtsein zu bekommen. (csgkht19f)

 

 

 

Hypnosepraxis Sokoll
Süderstraße 3
25794 Pahlen

E-Mail: kontakt

Tel.: 0 48 03 / 6 02 93 13

Google+