Hirnaktivität in hypnotischer Trance

Beobachtungen der Hirnfunktionen legen nahe, daß hypnotische Suggestionen vor allem im Hypothalamus wirksam sind. Dieser Teil des menschlichen Gehirns ist eine Schaltzentrale, in der eingehende Impulse von den Sinnesorganen verarbeitet werden ebenso wie ausgehende Signale des Cortex etwa zu den Muskeln. (h-ckhudkdc218f) Als wichtigstes Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems werden im Hypothalamus u. a. Nahrungs- und Wasseraufnahme koordiniert, die Homöostase aufrechterhalten (Temperatur, Blutdruck etc.), der Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert – hier ist also der Sitz der "inneren Uhr" – und das Sexualverhalten gesteuert. Ferner erhöht sich in hypnotischer Trance die Aktivität im Frontalhirn, und die Durchblutung der rechten Hemisphäre steigt meßbar an. Allerdings hängt die regionale Hirndurchblutung auch von der spezifischen Aktivität unter Hypnose ab, also davon, ob etwa Rechenaufgaben gelöst oder Gefühle abgerufen werden etc. Beeinflußt werden können unter Hypnose auch etwa Herzschlag, Thermoregulation, Allergiereaktionen, Gefäßweitung bzw. -verengung usw. – Ein historisches Beispiel für letztere Funktion dürfte der russische Wanderprediger Rasputin gewesen sein, der Blutungen des an der Bluterkrankheit (Hämophilie) leidenden Zarensohnes "durch Gebet" zum Stillstand bringen konnte, wie berichtet wird. Wissenschaftliche Versuche haben bestätigt, daß bei Operationen Blutungen durch entsprechende gefäßverengende Suggestionen deutlich reduziert werden können.

 

 

 

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