Die Verarbeitung von Erlebnissen im Traum

Schlaf hilft, Erlebtes zu verarbeiten. Die Rolle der Träume wird in der Wissenschaft nach wie vor kontrovers diskutiert. Unstrittig ist jedoch die Notwendigkeit zu schlafen und zu träumen. Träume seien, so der US-amerikanische Neurowissenschaftler Matthew Walker, wie "ein linderndes Bad". Walker hatte in einem Experiment Studenten emotional aufwühlende Bilder gezeigt. Einer Gruppe von Studenten zeigte er die Bilder einige Stunden darauf erneut, und abermals riefen sie heftige Emotionen hervor; eine Kontrollgruppe hatte jedoch zwischenzeitlich geschlafen, und als die Studenten dieser Gruppe die Bilder zum zweitenmal sahen, wurden sie als wesentlich weniger aufwühlend wahrgenommen. (tkmtdkdibn54) – Interessant ist auch die Erforschung des Klarträumens, also jenes Träumens, bei dem der Träumende sich bewußt ist, daß er träumt, und das Traumgeschehen steuern kann: Während des Klarträumens ist das Stirnhirn (frontaler Kortex) aktiv, ein Gehirnbereich, der während des Schlafes üblicherweise keine Rolle spielt und in dem im Wachzustand Erlebnisse kritisch bewertet werden. (ebd56) – Wer etwas Mühe investiert und das Klarträumen erlernt, hat eine Möglichkeit an der Hand, Erlebnisse und Informationen im Schlaf bewußt zu begleiten.


Hypnosepraxis Sokoll
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