Kalte bzw. warme Hände in Trance

Viele Hypnotisanden berichten nach der Erfahrung einer hypnotischen Trance meist von angenehm warmen, seltener jedoch auch von unangenehm kühlen Händen. Beide subjektiven Eindrücke werden durch thermographische Aufnahmen von Wärmebildkameras objektiv bestätigt. Im Falle von leichtem Frösteln kann präventiv oder während der laufenden Hypnose einfach eine dünne Decke über den Probanden gebreitet werden. Der Grund für dieses leichte Frieren insbesondere an den Extremitäten hat mit dem Absenken des Blutdrucks zu tun, wodurch die Extremitäten auskühlen und empfindlicher für Außentemperaturen werden. Die meisten Hypnotisanden berichten hingegen von warmen Extremitäten. Die Gründe hierfür werden noch diskutiert. Erfahrungsgemäß zeigen eher weibliche Probanden diese Temperaturfühligkeit. Sie ist aber nicht in jeder Sitzung gleich: Gelegentlich berichtet ein Hypnotisand, dem nach der ersten Sitzung kalt war, nach der zweiten, daß er diesmal Wärme empfunden habe, auch wenn er keine wärmende Decke benutzt hat. In bezug auf Hypnotisierbarkeit bzw. Suggestibilität und infolge dessen Wirkung der Hypnose hat das Temperaturempfinden in den Extremitäten jedoch keine erkennbare Auswirkung. (tmins)


Hypnosepraxis Sokoll
Süderstraße 3
25794 Pahlen

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